Natalija Frank

  *weil das Glas immer halb voll ist

Ich habe über 25 Jahre Erfahrung in Pflege, Betreuung und Beratung – speziell auch im Bereich Brustkrebs.

Als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester ist es mir ein wichtiges Anliegen diese Erfahrung mit Patientinnen, Betroffenen und Angehörigen zu teilen.

Ihre Natalija Frank





Diagnose Krebs


Weil der Mensch als Ganzes zählt...

von Natalija Frank

Was ist ein gesunder Organismus?
Gesundheit - was ist denn das eigentlich?
Was wissen wir denn wirklich vom gesunden Leben?
Heißt Gesundheit, totale Gesundheit, dass der Mensch nie krank wird, dass er ewig lebt?


Viele Wissenschaftler, einschließlich der WHO („Gesundheit ist ein Zustand vollständigen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht einfach die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen“), haben versucht, diese Frage zu beantworten, aber zu jeder bisher gefundenen Definition gibt es weitere Fragen und Kritik.

»Auch und gerade Gesundheit ist nicht als Zustand, sondern als ein Prozess zu sehen« (Ziemmerli 1997).

Mich spricht die Sichtweise des Wissenschaftskritikers Ivan Illich zur Gesundheit am ehesten an. Er beschreibt die Gesundheit als

„Die Fähigkeit, sich auf ein wechselndes Milieu einzustellen, heranzuwachsen und zu altern, im Falle einer Verletzung zu gesunden, zu leiden und in Frieden den Tod zu erwarten. (..) Die bewusst gelebte Gebrechlichkeit, Individualität und soziale Offenheit des Menschen machen die Erfahrung von Schmerz, Krankheit und Tod zu einem integralen Bestandteil seines Lebens. Die Fähigkeit, diese drei Dinge autonom zu bewältigen, ist die Grundlage seiner Gesundheit“ (Illich 1977).


Die kann Gesundheit/Krankheit beeinflusst werden?

Da Gesundheit eine innere, auf spezifische Krankheiten bezogene und eine äußere, auf den allgemeinen Gesundheitszustand bezogene Grenze hat, können und müssen gesellschaftliche Interventionen der Veränderung von Gesundheit sowohl krankheits- als auch gesundheitsorientiert ansetzen. Eine Krebskrankheit führt im Erleben eines betroffenen Menschen zu einer starken existentiellen Verunsicherung, zum Gefühl des Ausgeliefertseins und der Ohnmacht, zu Kontrollverlust, und nicht selten zu einer passiven, sich dem weiteren Schicksal ergebenden Grundhaltung.

Die Bewusstwerdung eines selbstverantwortlichen Umgangs mit der eigenen Gesundheit und das Erlernen gesundheitsförderlichen Verhaltens über Veränderung der Ernährung, der  Bewegungsgewohnheiten, der eigenen physischen und psychischen Bedürfnisse, eröffnen neue Handlungsmöglichkeiten und helfen dem Kontrollverlust  entgegenzuwirken.

Die Aufmerksamkeitserweiterung auf die verbleibenden Ressourcen, auf das Selbstbestimmungspotential, kann zur einen neuen Lebensperspektive verhelfen und somit als ein wesentlicher Baustein zur Krankheitsbewältigung eingesetzt werden.

Jedoch, seien Sie achtsam - nehmen Sie sich in Acht von Therapeuten und Ärzten, die Wunder versprechen oder Ihnen raten, auf die Schulmedizin nicht zu vertrauen und sich ausschliesslich alternativ behandeln zu lassen. Ein guter Zeiger, die echten Helfer von Charlatanen zu unterscheiden, ist ganz einfach der Preis, den sie für ihre Dienste verlangen. Wenn es Menschen gibt, die im Stande sind Wunder zu vollbringen, dann sind diese so demutig und dankbar, dass sie sich bestimmt dafür gar nicht, oder nur minimal bezahlen lassen. Weil reich beschenkt wurden sie ohnehin. Hier ein rezenter Artikel:
http://www.stern.de/gesundheit/das-geschaeft-mit-der-alternativmedizin-im-dschungel-der-wunderheiler-2118037.html 



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